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Unser Tagebuch

Heute bei BAUHAUS an der Kasse -  Schnäppchen-Angebote für LED-Beleuchtung. Soll die Überschrift so?  Oder hat da jemand die Buchstaben verwechslet ?

 
 

IKEA führt das zeitlich unbegrenzte Rückgaberecht ein...

 
... das sogar für gebrauchte Möbel gilt. Ein Autor der WIRTSCHAFTSWOCHE preist diese Maßnahme als genialen Schachzug. Auf der einen Seite würde sich IKEA bei den Kunden damit noch beliebter machen, auf der anderen Seite würden die Kunden von diesem Recht kaum Gebrauch machen, weil ein anständiger Mensch soetwas nicht macht. Das wäre einem gegenüber Freunden peinlich und es wäre so, als würde man einen Freund betrügen. 
 

Die METRO und ich - wir werden keine Freunde..   ab  31.7. haben sie einen Einbauherd von SIEMENS im Angebot. Wir brauchen einen, weil unser letzter No-Name-Herd von METRO genau nach 2 Jahren den Geist aufgab (siehe unten). Meine Frau findet im Handumdrehen denselben SIEMENS-Herd im Internet 45 EUR billiger, Lieferung frei Haus - aber 3-4 Tage Lieferzeit. Ich überzeuge meine Frau, dass ich lieber 45 EUR mehr ausgebe und das Thema heute erledige.  Eine Straße auf dem Weg zur METRO ist gesperrt. Umleitung. Nervkram. Dort angekommen strahlt mich der Verkäufer an: alle Herde sind schon verkauft, die Aktion ist super gelaufen. Er kann mir den Herd aber bestellen. Danke. Das kann meine Frau auch. Bloß besser.
 
Und die sagt, als ich nach Hause komme: "Lass uns nochmal bei SATURN kucken." (SATURN gehört zur METRO-Gruppe).  Unter den 20 Herden stehen 3 an der Kopfseite nebeneinander und kosten quasi das gleiche. Bosch-Bosch-AEG.  Die Preisschilder sind mit Minimalbeschreibung. Worin unterscheiden sie sich? Frau holt Bedienung. Bedienung sagt: "die haben unterschiedliche Ausstattung."  Aber welche? Auf dem Schild steht kaum etwas. Bedienung: "Wir haben eine neue Software für die Schilder. Da müsen wir nochmal ran und die Bescheibungen besser eingeben."  Wir: "Können Sie uns vielleicht die Unterschiede erklären?" Antwort: "Tut mir leid, ich kenne mich eigentlich nur bei NEFF richtig aus."  Und tschüß. Vorher habe ich noch schnell nachgezählt: 3 von 20 Herden sind von NEFF.... 
 
 
 
Ältere Einträge:
 
Hatte Zalando per Mail gefragt, warum sie mich eigentlich einfach dutzen. Sehr freundliche sehr lange Antwort: Man würde mit seinen Kunden ein besonders inniges und vertrauensvolles Verhältnis pflegen. Leider könne man aber die Software nicht wahlweise auf "Sie" umstellen. Man würde mich also weiter dutzen. Macht nichts. Deren Software und ich verstehen uns ja grundsätzlich gut miteinander. Hatte auch nur 'mal fragen wollen.
 
Gestern war ich als Kunde bei der METRO einkaufen.  Die Regale sind im Nonfood-Bereich jetzt nur noch 160 cm hoch. Schöne weite Sicht. Und an der Malerwerkzeug-Wand werden nur noch 2 Sorten Pinsel in je 3 Größen angeboten.  Auch dort : sehr übersichtlich. 
 
Zu Hause: gut 2 Jahre nach Anschaffung hat der Ofen unseres neuen Herdes den Geist aufgegeben. Alles brennt an. Die Bedienungsanleitung kann auch nicht weiterhelfen. Sie hat aber eine sinnvolle Empfehlung auf der vorletzten Seite: man möge sein Gerät alle 2 Jahre zum Fachhändler zur Inspekion bringen.
 
RAPEX heute studiert: Jede Woche veröffentlicht die EU-Kommission Verbraucherwarnungen vor Produkten, die in irgendwelchen Ländern der EU den Behörden aufgefallen sind. RAPEX ist die Abkürzung für "Rapid Alert System for Nonfood-Products" .
Zu viel Nickel wurde in den Clips von Stiften und Füllern deutscher Marken-Hersteller auf Zypern gefunden und in Finnland fand man zu viel Nickel in einem Armreif.  Ein Kunststoffspielzeug in Spanien wurde gar nicht erst durch den Zoll gelassen, weil es Kleinteile hatte, die sich leicht lösen konnten und bei kleinen Kindern beim Verschlucken zu Erstickungsgefahr hätten führen können. Zu viel Blei gab es in Lötstellen bei einem ferngesteuerten Auto in Slovenien, und richtige Autos von Toyota müssen in Portugal zurückgerufen werden, weil irgendein kleiner Defekt dazu führen kann, dass sie plötzlich stehen bleiben. Chemie in Nagellack in Finnland, krebserregende Farben in einem Kinderkostüm in Schweden, Weichmacher in Kunststoff-Puppen, und in Deutschland gibt es eine Wohnwagenserie, bei der zu leicht die Fenster rausfallen können.   Und so weiter und so fort.  Man lebt gefährlich - als Verbraucher und als Händler.
 
 
Gestern Abend wurde in der Sendung "markt" im WDR erneut über die Gefahren durch Emissionen aus Laserdruckern berichtet. Wer die Sendung nicht gesehen hat, kann sie über den folgenden Link zur WDR-Mediathek ansehen.  
Das ist nicht nur gut für die Gesundheit sondern bestimmt auch für unsere Verkäufe, denn wir verkaufen  CLEANOFFICE  Feinstaubfilter für Drucker schon seit Jahren und natürlich auch in diesem Shop:
 
Direkte Verbindung:  auf das folgende Wort klicken  >>  CLEANOFFICE


Inzwischen melden sich immer wieder Firmen bei uns, die uns die tollsten Software-Pakete anbieten, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Und das ganze für nur 39 oder vielleicht auch 79 Euro im Monat. Jung-dynamische Verkäufer rufen dann an und versuchen den Eindruck zu vermitteln, man würde den Zug verpassen, wenn man jetzt nicht schnell Ja sagt.  Als ich dem letzten Jungdynamiker sagte - und ich meinte es ehrlich! -  ich müsste noch etwas überlegen und  würde mich dann melden, meinte er: "Ja ja, das sagen Sie jetzt und meinen in Wirklichkeit  L.. mich am A... ".  Ich habe seinen Redefluss dann unterbrochen und bin "offline" gegangen. Zeitverschwendung.

Nun ist es schon über einen Monat her, dass wir beschlossen haben mit dem Versand zu DHL zu wechseln.  Heute sind die Verträge gekommen. Gut Ding will Weile haben.  Die Software bei unserem Lagerhalter muss noch installiert werden. Bin gespannt wann es wirklich losgehen kann.
 
 
Heute morgen Marktbesuch: für eine SB-Warenhauskette haben wir ein Aktionsmodul geliefert. Unser Display steht optimal platziert, der Markt hat sich viel Mühe gegeben. So früh am Morgen sind kaum Kunden da. Alles wirkt sauber und ordentlich. Während des letzten Jahres ist hier viel umgebaut worden, die Beleuchtung wurde verbessert, der Warenaufbau ist übersichtlicher geworden. Es wird viel getan, damit der Kunde sich wohlfühlt.  
 
 
(Zum Bild:  Die Düsternis dieses Eingangs ist durch den Blitz stark aufgehellt)
 
Wenn der Kunde denn erstmal im Markt ist. Der Markt liegt in einem Einkaufszentrum. Dem Betreiber dieses Gebäudes scheinen die Besucher ziemlich egal zu sein.  Die Zugangstür vom Parkhaus in einer schlecht beleuchteten Ecke ist unfassbar schmuddelig und hässlich.  Auf einem heuntergekommenen Schild steht  statt "Herzlich Willkommen!"   man solle sich vorsehen, die Tür könne einem plötzlich entgegenschlagen von Besuchern im Gegenverkehr.  Für ein Fenster in der Tür reicht das Geld des Betreibers scheinbar nicht.
 
Denselben Eindruck hatte ich neulich, als ich in einem Großmarkt einen Kühlschrank gekauft hatte und den beim gegenüber liegenden Außenlager abholen wollte.  Vom Klingelknopf bis zur Lagertür, vor der man warten muss:  deprimierend heruntergekommen. Da hat sich bestimmt Jahre lang kein Mensch drum gekümmert. Kein Wunder, dass inhabergeführte Märkte besser laufen.
 


Mein Kollege soll ein i-Phone bezahlen, das er nie bestellt hat, und das er nicht besitzt. Erhalten hat er es - aber ohne es zu wissen. Und ebenfalls ohne es zu wissen, hat er es nicht behalten sondern weitergegeben. Was war passiert? Bei einer kleinen Firma im Geschoss unter uns konnte der Paketbote ein Päckchen nicht zustellen und bat also meinen Kollegen um Nachbarschaftshilfe. Kollege nahm das Päckchen entgegen und quittierte den Empfang auf dem elktronischen Gerät des Boten. Warum auch immer - die Leute aus der Etage unter uns waren trotz Benachrichtigung 2 Wochen lang nicht bei uns erschienen. Kollege gab also das Päckchen mit dem entsprechenden Kommentar eines Tages einem Paketboten wieder mit. Leider ohne sich die Übergabe quittieren zu lassen. 

Seitdem ist das Päckchen verschwunden. Die Leute unter uns sind zum Leben erwacht und haben beim Versender reklamiert. Der Versender will nun von meinem Kollegen das Geld für ein i-Phone haben, das er bekommen zu haben quittiert hat. Der Versender ist eine sehr große Firma und hat für solche Fälle eine extra Abteilung. Diese Abteilung hat tolle Formulare und legt meinem Kollegen nun nahe, anzukreuzen und zu unterschreiben, dass er das Päckchen nie erhalten hat und dass seine Unterschrift im Empfangsprotokoll des Paketdienstes gefälscht sei. Kollege will solche Lügen nicht unterschreiben. Versender sagt: dann muss er zahlen. Fortsetzung folgt.


Auf dem Weg ins Büro habe ich heute morgen bei MAX BAHR reingeschaut. Überall wird emsig zusammengeräumt. Überall Prozentschilder und Schnäppchenangebote. Die von uns gelieferte Ware ist wohl komplett verkauft (aber nur zum Teil bezahlt). 
 
Die Mitnahmeartikel in der Kassenzone,  die Bohrersets, Filzgleitersets usw. usw. interessieren mich besonders.  Günstige Haushaltsartikel des täglichen Bedarfs - soetwas handeln wir ja auch. Die "Alles-muss-raus-Preise" bzw. 30 % Rabatt beeindrucken mich aber noch nicht.
 
In der Süddeutschen Zeitung von heute wird ein Psychologe zitiert:  Baumärkte würden sich in Zukunft nicht mit Preisen und Rabatten durchsetzen sondern nur überleben,  wenn sie die Schöpfungsphantasien ihrer Käufer weckten.  Und dann erzählt der Artikel von Woll-Cafés, in denen Männer und Frauen zu "Sträkeltreffen" bei selbstgebackenen Plätzchen zusammen kommen.
 
... Und sich dabei hoffentlich von  rotekiste.de  erzählen.
 

Heute morgen Post von Nachbarn in meinem Briefkasten zu Hause:  "DJI Phantom Quadrokopter:  Mein Quadrokopter hat sich verflogen. Wenn er bei Ihnen auf dem Grundstück gelandet ist, bitte  040/ 2727 XXX anrufen.  Danke H. Meyer" .

Das erinnert mich an die Idee von Amazon, mit Drohnen Pakete auszuliefern. Kann man eine Drohne nicht ganz einfach klauen, nachdem sie gelandet ist?
Wo wir gerade beim Thema Transport sind: Wir haben in der Firma gerade entschieden, von DPD zu DHL zu wechseln. Warum? Nicht wegen Drohnen sondern wegen des dichten Netzes an DHL-Packstationen.


Rotekiste.de  soll persönlicher werden. Wir wollen nicht anonym in Deckung hinter der Fassade unseres Web-Auftritts bleiben. Jeden Tag telefonieren wir mit vielen Kunden und Lieferanten. Und sprechen natürlich nicht nur über das Geschäft. Und nicht nur über das Wetter. Sondern auch über den Markt, über Erlebnisse, über Neuigkeiten, über freudige Überraschungen und über Ärgernisse. 

 

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